Wer einen Garten sein Eigen nennen darf, der wird einen Bereich davon auch sicher gerne in ein Spielparadies für seine Kinder verwandeln wollen. Möglichkeiten dafür gibt es genug, doch ein Spielhaus als Mittelpunkt darf eigentlich nicht fehlen. Spielhäuser findet man im Handel in den unterschiedlichsten Varianten und aus verschiedensten Materialien. Eltern fällt eine Entscheidung somit nicht gerade einfach, vor allem wenn nur ein bestimmtes Budget zur Verfügung steht. Beim Kauf sind ein paar entscheidende Kriterien zu berücksichtigen, damit die Familie auch möglichst lange Freude am Spielhaus hat.
Spielhaus aus Kunststoff oder Holz?
Zunächst einmal geht es grundsätzlich um die Auswahl des geeigneten Materials, denn es werden Modelle aus Holz und aus Kunststoff angeboten. Man muss ganz klar sagen, dass Holz definitiv das hochwertigere Material ist, entsprechend tiefer muss man dafür auch in die Tasche greifen. Doch Kunststoff hat natürlich den entscheidenden Vorteil, dass es besonders pflegeleicht ist. Ist das Spielhaus stark verschmutzt, lässt es sich ganz leicht mit einem Gartenschlauch abspritzen. Darüber hinaus ist ein Spielhaus aus Kunststoff wesentlich leichter als ein Modell aus Holz, so dass der Aufbau viel leichter vonstatten geht, bei Bedarf lässt es sich auch mit wenig Aufwand versetzen.
Ein Spielhaus aus Holz ist schön massiv und deshalb auch, bei entsprechender Pflege, entsprechend langlebig. Sollten einzelne Teile verschlissen sein, kann man diese selbst ersetzen, falls man handwerklich nicht gerade unbegabt ist. Natürlich kann man ein Spielhaus aus Holz auch jederzeit nach Belieben ergänzen, so dass mit der Zeit ein echtes Traumhaus für Kinder entsteht. Allerdings sollte man die Oberfläche des Holzes in regelmäßigen Abständen behandeln, damit das Material nicht verwittert und die schöne Optik erhalten bleibt.
Diese Kriterien sind beim Kauf eines Spielhauses außerdem von Bedeutung
Zunächst einmal ist es wichtig auf die Altersangabe des Herstellers zu achten. Die meisten Modelle sind für Kinder ab einem Alter von zwei Jahren ausgelegt, einige sind jedoch erst für Kinder ab drei Jahren geeignet, hier geht es vor allem um Sicherheitsaspekte. In der Regel machen Hersteller die Altersempfehlung von der Höhe des Daches und der Eingangstür abhängig, und eventuell auch von den verschiedenen Spielmöglichkeiten.
Die Höhe ist das richtige Stichwort, die Angaben des Herstellers müssen unbedingt beachtet werden, denn schließlich sollen die Kinder bequem im Spielhaus stehen können, ohne sich irgendwo anzuschlagen. Deshalb sollte die Höhe des Daches nicht zu knapp bemessen sein, denn nur dann kann das Spielhaus auch mehrere Jahre genutzt werden.
Das Gewicht des Spielhauses ist nicht unerheblich, denn eventuell muss es ja später einmal an einer anderen Stelle platziert werden. Vielleicht möchte man das Spielhaus ja auch zeitweise drinnen nutzen, zum Beispiel im Winter, so dass in diesem Fall ein leichtes Modell aus Kunststoff die bessere Wahl wäre.
Natürlich ist es auch von Vorteil, wenn man für das Spielhaus noch weiteres Zubehör erwerben kann. So kann man es zum Beispiel später um eine Sitzbank, eine Klingel, ein Telefon oder ähnliche spannende Teile erweitern und somit den Funktionsumfang vergrößern und den Spielspaß erhöhen.
Auch wenn Hersteller heutzutage die Sicherheitsvorschriften sehr ernst nehmen, sollten Eltern dennoch einen genaueren Blick darauf werfen. Die Verarbeitung des Spielhauses muss einwandfrei sein, raues Holz oder Grate stellen ein Verletzungsrisiko dar und dürfen deshalb nicht vorhanden sein. Ein TÜV-Prüfsiegel sollte selbstverständlich sein, ist das Spielhaus aus Holz darf der Anstrich keine gesundheitsgefährdenden Stoffe enthalten. Noch viel wichtiger ist das Thema Sicherheit bei den großen Spielhäusern mit Leiter und Rutsche. An der Leiter müssen Haltegriffe fest angebracht sein, die Sprossen müssen ein problemloses Hinaufsteigen ermöglichen. Ist an der Tür eine Verriegelung vorhanden, so muss diese leicht bedienbar und ein Einklemmen der Finger ausgeschlossen sein.
